Übernehmen heißt nicht weitermachen

Der Wechsel ist die eine Gelegenheit, Gewachsenes ohne großen Bruch neu zu ordnen. Danach wird aus dem Provisorium schnell der Normalzustand.
Rosékälber in einer Aufzuchtgruppe blicken zur Kamera

Wer einen Betrieb übernimmt, erbt nicht nur Flächen und Ställe, sondern auch Festlegungen, die vor Jahren getroffen wurden. Manche tragen noch, andere stehen den eigenen Plänen im Weg.

Im ersten Jahr nach der Übergabe ist der Spielraum am größten. Später sind Verträge geschlossen, Kredite laufen, und der Stall ist belegt.

Wachsen heißt dabei nicht automatisch größer werden. Es heißt zu wissen, welcher Weg zum eigenen Betrieb passt – und welcher nur zu dem, was alle machen.

Worüber wir mit Junglandwirten sprechen:

  • ob die vorhandenen Gebäude zu den eigenen Plänen passen
  • welcher Betriebszweig künftig das Rückgrat bildet
  • was eine Umstellung kostet und wann sie sich rechnet
  • wie sich der Schritt mit der älteren Generation abstimmen lässt

Wir bringen den Vergleich mit. Aus über 40 Jahren Erfahrung wissen wir, wie andere Betriebe diesen Übergang gelöst haben – und dass der schwierigste Teil selten die Technik ist, sondern die Verständigung in der Familie.

Wenn Sie vor der Übernahme stehen oder sie gerade hinter sich haben, lohnt sich ein Gespräch, bevor die ersten Investitionen laufen.

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